Hast du dich schonmal gefragt, wieso du das Gefühl hast, dass da irgendwie noch mehr sein müsste, als du jetzt gerade er-lebst?

Hast du manchmal das Gefühl, dass sich alles um dich herum zu eng und zu klein anfühlt? 

Wünschst du dir manchmal, einfach neu anfangen zu können, ohne zu wissen, wie das genau aussehen soll? 

Du kannst es nicht richtig greifen und auch schwer mit Worten beschreiben… weil dein Leben eigentlich ganz gut läuft. Zumindest von Außen betrachtet. 

Ich kann dir sagen: Du hast recht und dein Gefühl täuscht dich nicht.

Da IST noch viel mehr für dich drin!

Dieses Gefühl der Enge ist deine Erinnerung daran und eine Aufforderung, hinzuschauen.  Denn das ist deine Seele, die anklopft und sagt: „Es wird Zeit, dass du dich entfaltest“.

Und glaub mir, wenn du es ignorierst, wirst du damit auf Dauer nicht glücklich sein. 

Ich weiß es, ich habe es versucht…

Wenn der Ruf da ist, gilt es ihm zu folgen

Dieses Gefühl, das ich oben beschrieben habe, begann sich bei mir Ende meiner 20er auszubreiten. 
Ich hatte eigentlich ein gutes Leben – nach konventionellem Standard. 

Guter Job, schöne Wohnung, solide Beziehung… 

Trotzdem war da etwas, das mich nicht losließ. Ich hatte das Gefühl, irgendwas fehlt. 

Lange habe ich mir eingeredet, es sei Reichtum und ein bestimmter Erfolg, den ich mir wünschte. 

Heute weiß ich, es war die Verbindung zu mir selbst und dieses Gefühl von Erfüllung, das gefehlt hat. 

Ich war unglücklich, stieß damit allerdings auf Unverständnis und bekam zu hören, ich würde „jammern auf hohem Niveau“. 

Also verwelkte ich so vor mich hin. 

Bis das Universum mir einen unsanften Stupser gab und mich in eine ganz neue Richtung lenkte. 

Meine Reise der spirituellen Selbsterfahrung begann 2016 auf dem Jakobsweg.

Damals war ich in einer ziemlichen Ausnahme-Situation.

Ich hatte eine Trennung zu verarbeiten nach einer 10jährigen Beziehung und meine ganze Welt stand irgendwie Kopf. 

Ich hatte mir damals in den Kopf gesetzt, diese Pilger-Wanderung zu machen, weil ich mir ein paar Antworten für mein weiteres Leben erhoffte. Ich hatte ja keine Ahnung, wohin mich das führen würde…

Allein der Weg war schon ein gigantischer Sprung in meiner Entwicklung, aber das erzähle ich dir in einem anderen Blogbeitrag. 

In diesem Beitrag möchte ich dir all die Türen zeigen, die sich geöffnet haben, als ich mich darauf eingelassen habe, den Weg der spirituellen Selbsterfahrung weiter zu gehen. 

Das waren eine Menge Erfahrungen und verrückte Erlebnisse, die mir eine völlig neue Sicht auf die Welt eröffnet haben. 

Aber lies gerne selbst.

Die verschiedenen Anteile unseres Selbst

Manchmal denke ich, wir alle sind bis zu einem gewissen Grad schizophren, denn wir alle setzen uns zusammen aus verschiedenen Anteilen unserer Selbst.

Den meisten ist das nicht bewusst.
Auch ich habe mich früher „zersplittert“ gefühlt, weil ich bestimmte Anteile meiner Selbst verdrängt oder unterdrückt habe – ohne es zu wissen. Ich war meist geleitet von Angst. Dieser Angst-Anteil übernahm so stark die Führung, dass ich vieles andere meiner Selbst einfach abgespalten hatte.

Wir sind so viel mehr als wir über uns selbst wissen.

In meinem Verständnis gibt es drei Haupt-Anteile und unzählige andere Anteile, die sich zu einem absolut individuellen und einzigartigen Selbst zusammen setzen.

Meine drei Haupt-Anteile bilden das Innere Kind, das Higher Self und das Ich ab. Es geht um die Vergangenheit, die Zukunft und das Hier und Jetzt. Du kannst alles immer und jederzeit zusammenfließen lassen oder getrennt voneinander erfahren.

Es gibt verschiedene Betrachtungsweisen auf dieses Thema. Du kannst aus der psychologischen Perspektive darauf schauen, aus der philosophischen oder der spirituellen. Du kannst dich des Wissens aus der Natur, Biologie, Physik oder anderen Wissenschaften bedienen. Du kannst auf Kultur, Religion Herkunft und Geschlechterrollen schauen, um dir ein Bild davon zu machen, was DICH ausmacht.

Jede Betrachtungsweise bringt ihre ganz eigenen Erkenntnisse mit und es kann unheimlich Spaß machen, sich damit zu beschäftigen, wenn du mehr über dich selbst erfahren möchtest.

Wie du siehst, es gibt eine Menge über dich zu entdecken, denn du bist ein einzigartiger und bunter Mix aus Einflüssen und Erfahrungen, aus Prägungen und Konditionierungen, aus Träumen, Wünschen, Talenten und Gaben, die dir für dieses Leben mitgegeben wurden.

Meiner Erfahrung nach reicht lesen und verstehen aber nur bis zu einem gewissen Grad. Danach geht es um das Erleben – und das kann man wunderbar mit dem Frey Spiel® oder anderen Tools und Methoden, die dir dabei helfen können, deine Anteile zu finden und dich mit ihnen zu beschäftigen und sie wieder in dein Sein zu integrieren.

Schauen wir also einmal all die wunderbaren Anteile an, die uns ausmachen und mit denen wir wieder in Verbindung treten können: 

 

Das Innere Kind

Hast du schonmal den Begriff „Inneres Kind“ gehört?
Ich vorher auch nicht.

Aber wir alle haben eins – oder wir sind eins.

Nach meinem Verständnis repräsentiert das Innere Kind einen (großen) Teil meiner Selbst aus der Vergangenheit, das bis heute Auswirkungen auf meine Zukunft und mein Hier und Jetzt hat. 

Zum ersten Mal begegnet bin ich meinem Inneren Kind in einer Meditation, aber so richtig in der Tiefe habe ich dieses Konzept erst (be)greifen können, als ich es spielerisch angegangen bin. Als ich mich immer wieder mit meinem Inneren Kind getroffen und unterhalten habe.

Das Innere Kind sitzt im Unterbewusstsein und steuert von dort aus unser unbewusstes Handeln und Denken, hält alle Emotionen fest, bis wir uns mit ihnen beschäftigen und es erinnert uns an Erfahrungen, die uns geprägt haben. 

Wenn wir das Innere Kind nicht beachten und es vernachlässigen, steuert es uns uneingeschränkt durch unser Leben. Selbst, wenn du dein Leben mit viel Disziplin und eisernem Willen gestaltest, bleibt da oft eine erschöpfende Schwere, weil eine gewisse Leichtigkeit fehlt. Die bekommen wir dann, wenn wir unser Inneres Kind mit an Bord holen und es mit in unser Sein einbeziehen, statt es unterdrücken zu wollen. 

Lernen wir dagegen unser Inneres Kind kennen und beschäftigen uns immer wieder mit den Dingen, die es noch mit sich herumschleppt, dann verändert sich unsere Vergangenheit – weil wir unsere Bewertungen zu bestimmten Erfahrungen verändern. 

Loslassen ist da ein ganz großes Thema. Dadurch entsteht viel Raum für neues. 

 

Das Higher Self

Hast du dein Inneres Kind mit an Bord und machst Platz für neues, kommt ein weiterer Anteil deiner Selbst auf die Bildfläche. Wobei du diesen Anteil mit Sicherheit bereits kennst in der Gestalt deiner Phantasie und deiner Träume und Wünsche. 

Meiner Definition nach ist das Higher Self die Version unserer Selbst, die das größtmögliche Potential entfaltet und sich in die bestmögliche Richtung entwickelt hat. Du kannst diesen Anteil auch Zukunfts-Wunsch-Ich nennen, diese Bezeichnung nutze ich auch gerne. 

Das Higher Self repräsentiert für mich die Zukunft, die wir uns alle selbst gestalten können nach unseren Vorstellungen und Bedürfnissen. Es ist das, was zu erreichen wir uns als Seele für dieses Leben vorgenommen haben und es ist das, was uns den Weg weisen kann, uns in der Gänze in diesem Leben zu erfahren. 

Wenn wir uns unseres Higher Self bewusst werden und ihm neugierig und offen entgegentreten, öffnen sich Tür und Tor für eine bewusste und intuitive Lebensführung, die mit dem Verstand nicht ansatzweise so möglich wäre. 

Mit deinem Higher Self an Bord kannst du alles in deinem Leben mit einer Leichtigkeit meistern, erreichen und erleben, die du bisher nicht gekannt hast. Und du kannst dich kaum noch wirklich verlaufen auf deinem Lebensweg, weil dir bewusst wird, dass alles, was das Leben zu bieten hat, immer FÜR dich ist und dich wachsen lässt und dich dabei unterstützt, zu dieser Version deiner Selbst zu werden, die deine Seele als erstrebenswert definiert hat. 

 

Das Selbst

Wenn wir verstehen, wer unser Inneres Kind und wer unser Higher Self sind, dann wird uns viel klarer, wer wir im Hier und Jetzt sind und wer wir im nächsten Moment sein können. Eine ehemalige Mentorin von mir hat immer gesagt „Dieser Moment kreiert den nächsten“ und wenn wir uns unsere vergangenen Momente anschauen und uns bewusst werden, wie wir bis hierher gedacht und gehandelt haben, dann wird die Richtigkeit und auch die Kraft dieser Aussage deutlich.

Wir verhalten uns so, wie wir uns verhalten, weil wir das so gewohnt sind. Und Gewohnheiten sind genau das, was unser Leben im großen und ganzen ausmachen. Nur wenn wir unsere Gewohnheiten JETZT ändern, wenn wir unser Denken und unser Handeln neu betrachten und entscheiden, wie wir es genau haben wollen, können wir uns eine andere Zukunft gestalten als unsere Vergangenheit bis hierher gewesen ist. Da können wir unser Higher Self als Kompass nutzen und unser Inneres Kind zur Hilfe holen.

Wir können unsere Vergangenheit nicht verändern, wir können allerdings unsere Sicht darauf verändern und unsere Erfahrungen neu bewerten und aus ihnen lernen.

Wir können unsere Zukunft nicht beschleunigen, wir können allerdings hier und heute dafür sorgen, dass wir auf sie zugehen, mit jeder neuen Entscheidung und jeder neuen Gewohnheit, die wir JETZT in unser Sein integrieren.

Wenn du deine Vergangenheit mit deinem Inneren Kind und deine Zukunft mit deinem Higher Self in Einklang bringst, entsteht ein völlig neues Selbst, das immer mehr dem entspricht, wer du sein kannst.

Unsere Ahnen

Abgesehen von den drei Haupt-Anteilen unserer Selbst gibt es noch viele andere Anteile, die uns beeinflussen und formen. Da dürfen wir unsere Ahnen natürlich nicht außen vor lassen. Denn jeder, der mit uns in einer Linie stand und heute steht, hat Einfluss auf unser Sein. Man sagt, wir können davon ausgehen, dass bis zu 7 Generationen rückwirkend unmittelbare Auswirkungen auf uns haben. 7 Generationen von Menschen und ihren Geschichten, ihren Erfahrungen, ihren Leiden, ihren Talenten – all dessen, was jeden einzelnen von ihnen ausmacht. 

Das ist aus zweierlei Aspekten interessant. 

Zum einen, um Konditionierungen und alte emotionale Wunden zu heilen, die evtl. genetisch weiter gegeben wurden. 
Zum anderen, um zusätzlich zum eigenen auch auf das Wissen und die Weisheiten deiner Vorfahren zugreifen und so dein Potential entfalten zu können. 

Jeder von uns hat, wenn du so willst, eine unsichtbare Armee hinter sich. Wie du diese Armee nutzt, liegt in deiner Hand. 

Wenn du die Blockaden löst und dich an die Schätze erinnerst, die deine Ahnen dir mitgegeben haben, lässt dich das enorm über dich selbst hinauswachsen und du entdeckst überraschende Anteile in dir, die dir vorher nicht bewusst waren. 

 

Die kollektive Verbundenheit

Wir sind in uns selbst eine perfekte kleine Welt, in der es so unglaublich viel zu entdecken gibt. 

Allerdings können wir nur schwer unser Selbst erfahren, wenn wir uns aus dem großen Ganzen heraus trennen. 

Alles ist mit Allem verbunden und wir können uns so richtig erst dann erfahren, wenn wir uns in anderen erkennen. Die Welt ist unser gigantischer Spiegel und jeder Mensch, der uns begegnet, kann unser Lehrer sein, wenn wir es bewusst zulassen. 

Nicht nur das Wissen, das vor allem im Informationszeitalter und über das Internet immer mehr Menschen zugänglich wird. Sondern vor allem das Bewusstsein dafür, dass alles Energie ist und wir auf jede dieser Energien zugreifen können, erlauben es uns, noch so viel mehr über uns und das Leben zu lernen und all das zu nutzen, um zu wachsen und der Welt ein wertvoller Beitrag zu sein. 

Denn schlussendlich geht es auch genau darum: Wenn alles mit allem verbunden ist, dann ist jeder einzelne von uns ein Teil der Zukunft, die in jedem Moment kreiert wird. 

Und die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass wir nur gemeinsam existieren können. Nur wenn wir mit uns im Reinen sind, können wir auch das große Ganze in eine bessere Balance bringen und Veränderungen zu unserem eigenen und zum Wohle aller erreichen. Ein Gegeneinander hat meines Wissens noch nie was anderes bewirkt als Stillstand oder sogar einen gewissen Rückschritt. 

 

Wir sind multidimensionale Wesen

Der Mensch ist schon ein faszinierendes Wesen, findest du nicht auch?

Wir sind bis heute nicht allem auf den Grund gekommen, was uns tatsächlich ausmacht.

Denn wir lassen uns nur bis zu einem gewissen Grad analysieren, erfassen und kategorisieren.

Einige Bereiche unseres Selbst können wir nur individuell erleben und uns ein eigenes Bild machen.

Es gibt noch so viel, das wir nicht über uns selbst wissen.

Um so spannender ist es, wenn wir uns auf die Reise begeben, uns und all das zu erforschen, was wir waren, sind und sein können.

All die Erfahrungen, all das Wissen und das Potential unserer Inneren Kinder, unserer Higher Selfs, unserer Ahnen und der kollektiven Verbundenheit schweben nicht einfach im luftleeren Raum. Wir können auf verschiedenen Ebenen auf sie zugreifen und sie in unser Selbst integrieren. 

Erlebbar machen können wir das Ganze dann auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. 

Körper, Geist und Seele sind drei Begriffe, die gerne im modernen Yoga der westlichen Welt verwendet werden, ohne – für mein Empfinden – ausreichend in der Bedeutung ihres wichtigen Zusammenhanges erklärt zu werden. 

Wir brauchen alle drei Aspekte, um Erfahrungen wirklich in der Tiefe nicht nur zu verstehen, sondern zu verkörpern und um uns in der Welt auszudrücken.

 

Unser Körper

Nach meinem Verständnis des Lebens bin ich eine Seele, die eine menschliche Erfahrung macht hier auf diesem wunderschönen Planeten Erde. 

Um die intensivste Erfahrung machen zu können, brauche ich eine physische Form, durch die ich diese Erfahrung erleben kann – meinen physischen Körper. 

Unser Körper ist ein Meisterwerk in sich. Ein eigenes kleines Universum aus organisierten Zellen (Organen) und allerlei anderen fantastischen Wundern, die dieses Lebewesen Körper am Leben und am Laufen halten. Unsere Sinne erlauben es uns, die Welt auf unterschiedlichste Weise zu wahrzunehmen und zu erforschen. 

Wir können dieses Leben nur bestmöglich auskosten, wenn unser Körper gesundheitlich freie Bahn hat und nicht damit beschäftigt ist, krankheitsbedingte Abweichungen bewältigen zu müssen. Wenn der Köper krank ist, kann er uns nicht zu Diensten sein, denn dann ist er mit sich selbst beschäftigt. 

Wenn wir ihn dabei nicht unterstützen, tja, dann müssen wir alles andere meist auf Pause stellen. Ist dir sicherlich schonmal aufgefallen: Wenn du krank bist, kannst du an kaum was anderes denken als daran, wieder gesund zu werden, oder? 

Viele Menschen haben die Verbindung zu ihrem Körper verloren, ignorieren seine Signale und können nicht auf die Selbstheilungskräfte zu greifen, um ihre gesundheitliche Balance wieder herzustellen. Gerade in der westlichen Welt glauben viele, der Körper ist Mittel zum Zweck und behandeln ihn auch so – und dürfen sich dann mit den unterschiedlichen Konsequenzen auseinander setzen. 

Wenn ich meinen Köper nicht gut behandele, kann ich kein erfülltes Leben mit Freude führen, das ist einfach ein Fakt, den wir uns alle bewusst machen dürfen. 

Da gibt es etwa 30 bis 40 Billionen – mit B! – Zellen in unserem Körper, die alle Schwerstarbeit leisten, damit wir hier existieren und leben können. 

Wenn du dir das mal bewusst machst, dann bist du für eine ganze Armee an Lebewesen verantwortlich, die dein Sein in der physischen Welt erst möglich machen!

 

Die Seele

In meiner Welt BIN ich die Seele. Es ist die Dimension meines Seins, die sich in allen anderen Aspekten meiner Selbst ausdrücken möchte. 

Die Seele ist unendlich und mit allem verbunden. Sie möchte sich erfahren durch verschiedenste Ausdrucksformen und Erlebnisse. Sie hat keinen Anfang und kein Ende – sie IST einfach.  

Sie strebt danach, sich auszudehnen, weshalb wir als Menschen immer den Wunsch nach mehr haben, den Wunsch, zu wachsen und immer wieder neue Wege zu gehen. 
Tun wir das nicht, langweilt sich die Seele und wir fristen ein Dasein, in dem wir versuchen, dieses Gefühl der inneren Leere und Sinnlosigkeit durch exzessive Ablenkungen entweder zu füllen oder zu unterdrücken. 

Und solange wir uns nicht damit beschäftigen, was unsere Seele sich für dieses Leben an Erfahrungen wünscht, so lange werden wir ziel- und orientierungslos durch die Zeit unseres Lebens gleiten und uns immer wieder fragen, was das hier eigentlich alles soll, warum wir hier sind und schlimmstenfalls sogar, wann dieser Spuk endlich vorbei ist. 

Zum Glück leben wir in Zeiten, in denen wir mehr denn je so viele Möglichkeiten und Gelegenheiten bekommen, um uns mit diesen Themen beschäftigen zu können. Also sollten wir sie nicht ungenutzt vorbei gehen lassen, nur um am Ende unseres Lebens festzustellen, dass wir eine Menge verpassen haben.

 

Unser Geist

Unser Geist stellt für mein Verständnis die Zusammenhänge zwischen unseren Gefühlen, Emotionen und Handlungen her. Es ist sozusagen das in uns, das denkt. Es ist die Intelligenz unseres Herzens und die innere Stimme unserer Erfahrungen und Träume und Wünsche. 

Allerdings ist es für mich aktuell noch schwer in Worte zu fassen, wie sich unser Geist genau definiert. Ich kann mit dem Begriff unseres Verstandes ein greifbareres Bild zeichnen und vielleicht geht es dir auch so… ich verbinde mit dem Geist unsere Gedanken, auf die ich weiter unten eingehe.

Schlussendlich sind Begriffe wie der Geist und die Seele eben nur das: Begriffe. Worte, die ein Bild in unserem Kopf oder auch eine Emotion in unserem Körper erzeugen, damit wir es besser greifen können.

 

Meine Big 3 for Transformation

Auf meiner Reise der persönlichen und spirituellen Selbsterfahrung habe ich drei weitere ganz wesentliche Aspekte unserer Selbst kennengelernt, die uns maßgeblich formen.
Es geht um unsere Gedanken, Emotionen und Gewohnheiten bzw. unsere Verhaltensmuster.

Die drei ergeben einen spannenden Kreislauf, in dem sie einander bedingen.

Gedanken erzeugen Emotionen erzeugen Verhaltensmuster erzeugen Emotionen erzeugen Gedanken und so weiter…

Wenn wir die drei einzeln betrachten, dann können wir uns bewusst machen, dass wir immer die Möglichkeit haben, an einer der Stellschrauben zu drehen und somit die Richtung für die anderen beiden zu verändern – und somit für unser Selbst.

Wir können aber auch alle drei gleichzeitig betrachten und verändern, wenn wir uns bewusst werden, welchen Einfluss diese Big 3 auf unser Sein haben. 

 

Unsere Gedanken

Gedanken sind schon was spannendes, findest du nicht auch?
Bis zu 60.000 davon drängen sich täglich durch unseren Kopf. Die meisten davon sind Gedanken, die wir gestern auch schon hatten. Sich wiederholende Phrasen, die uns unsere Ängste, Zweifel und Sorgen aufdrängen. Manchmal sind Gedanken dabei, die von unserer Wut oder der Traurigkeit vorbeigeschickt werden. Leider zu selten haben Liebe, Frieden und Freude die Möglichkeit, sich in unsere Gedanken mit einzumischen.

Wir denken oft an die Vergangenheit oder über die Zukunft nach. Das Hier und Jetzt ist für die meisten Menschen nicht gerade ein Platz, an dem sie sich gerne aufhalten.
Auch, weil uns im Hier und Jetzt bewusst(er) werden kann, wie wir unser Leben eigentlich führen – gesteuert von den „falschen“ Gedanken und zu viel von den schweren Emotionen. Und wer gesteht sich schon gerne ein, dass irgendwas nicht richtig läuft…

Ich war früher eine Meisterin im Overthinking – ich habe mir ständig übertrieben, fast schon zwanghaft Gedanken über fast jede Kleinigkeit gemacht. Ich habe gegrübelt und war meinen wachsenden Sorgen ausgesetzt, habe alles persönlich genommen und bin immer vom schlimmsten ausgegangen. Das hat sich natürlich auch auf meine emotionale Lage ausgewirkt, und auf mein Verhalten. 

 

Unsere Emotionen

Emotionen zu fühlen und richtig mit ihnen umzugehen haben leider viele von uns verlernt. 

Dabei sind Emotionen nichts anderes als „Energy in Motion“ – Energie, die sich in Bewegung setzt, um Erfahrungen des Lebens besser verarbeiten oder auch Situationen besser einschätzen zu können. 

Wir werden von Grundemotionen und von fließenden Emotionen beeinflusst. 

In meinem Verständnis sind Grundemotionen das, was David Hawkins die Bewusstseinsebenen nennt, die mit unserer emotionalen bzw. energetischen Frequenz verknüpft ist. Die Bewusstseinsskala nach Hawkins teilt jede Emotion einer niedrigen oder einer hohen Frequenz zu. 

Das lässt sich am leichtesten erleben, wenn du deine Gedanken zu Hilfe nimmst. 
Denke mal an jemanden, den du nicht magst, der dich verletzt hat oder eine Situation, die dich „negativ“ beeinflusst hat. Du wirst feststellen, dass du eine gewissen Schwere oder eine Enge im Köper spürst. 

Wenn du hingegen an etwas positives denkst, macht sich eine Leichtigkeit und eine Weite breit. 

Ist deine Grundfrequenz niedrig, weil du ständig Angst, Schamgefühle oder Schuld verspürst und weil du an Groll oder Traurigkeit festhältst, dann ziehst du nach dem Gesetz der Anziehung mehr Situationen in dein Leben, die deine Grundemotion nähren – und in deinen Gedanken immer wieder bestätigen, so dass du dich fröhlich im Kreis dieser niedrigen Emotionen drehst.

Du kannst aber deine Grundfrequenz auch verändern, indem du dich mit deinen niedrigschwingenden Emotionen einmal bewusst beschäftigst und die Erfahrungen dahinter abkoppelst. Dann entsteht Raum für die höherschwingenden Emotionen wie Liebe, Freude und Frieden. 

Abgesehen von den Grundemotionen, die unser Leben maßgeblich mitgestalten, dürfen wir uns natürlich auch mit den fließenden Emotionen beschäftigen und mit ihnen umgehen lernen. Denn nur weil unsere Grundemotion vielleicht irgendwann Freude ist, heißt es nicht, dass Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit nicht trotzdem fließen. 

Remember, it´s Energy in Motion!

Ich war früher ein echtes Opfer meiner Emotionen. Ständig haben mich Dramen und damit einhergehende Emotionen wie Angst, Verzweiflung, Traurigkeit, Scham und Wut so überrollt, dass ich manchmal tagelang nicht aus diesem emotionalen Sumpf herauskam. Das hat sich auf alles andere in meinem Leben natürlich ausgewirkt. Mein Leben hat sich immer zäh und schwerfällig angefühlt. 

Heute habe ich nicht nur meine emotionale Grundfrequenz erhöhen können durch Loslassen alter Geschichten und Transformieren meines Seins.

Ich habe auch gelernt, mit meinen fließenden Emotionen besser umzugehen, damit sie mich nicht wie ein Tornado überrollen und gegen die Wand klatschen. 

Das wirkt sich natürlich auch mein Verhalten und meine Gewohnheiten aus. 

 

Unser Verhalten und unsere Gewohnheiten

Es wäre jetzt kein so großes Drama, wenn unsere Gedanken destruktiv und unsere Emotionen so unbeständig wären – wenn beide nicht einen enormen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Gewohnheiten hätten. 

Wie wir uns den lieben langen Tag verhalten formt unserer Leben, denn durch wiederholtes Verhalten entstehen Gewohnheiten. Und die laufen irgendwann so unbewusst ab, dass du gar nicht merkst, wie hinderlich du dich verhältst – vor allem, wenn du Ziele erreichen, Träume verwirklichen und sinnvolle Erfüllung finden möchtest. 

Du kannst dich ja mal selbst beobachten: Wie verhältst du dich, wenn du traurig bist? Was für ein Verhalten legst du an den Tag, wenn du wütend wirst? Wie gehst du mit Traurigkeit oder Enttäuschung um? Und im zweiten Schritt frag dich: Ist das IMMER so? Dann – tada – hast du eine Gewohnheit gefunden, die du dir anschauen und ggf. verändern kannst, wenn du merkst, dass sie dich eher ausbremst als förderlich ist. 

Viele unserer Gewohnheiten und Verhaltensweisen sind auch geprägt von unseren Ahnen und Bezugspersonen aus unserer Kindheit, die wir bis heute vielleicht nicht hinterfragt haben. Wir wurden alle auf die ein oder andere Weise erzogen und haben uns Verhaltensweisen und Gewohnheiten abgeschaut, die uns vorgelebt wurden. Ob sie uns heute noch dienen oder vielleicht eher behindern, darüber machen wir uns selten Gedanken. 

Vor allem jene Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die für uns irgendwie keinen Sinn ergeben oder die sich irgendwie nicht gut anfühlen, sind meist die, die wir ändern können und sollten. 

Da wir allerdings neugierige Wesen sind, finden wir auch immer Wege und Mittel, um an die Antworten zu kommen, die wir brauchen und wollen.
Kein Wunder also, dass wir auch Tools und Techniken entwickelt und uns an solche erinnert haben, die uns dabei behilflich sein können, mit den verschiedenen Anteilen in uns in Kontakt zu treten, sie verstehen zu lernen und sie in unser Selbst wieder zu integrieren.

Es gibt auf dem Markt unzählige verschiedene Ansätze und Angebote, die wir nutzen können.

Ich habe viele ausprobiert.

Meine drei liebsten Methoden, mir selbst immer wieder in der Tiefe zu begegnen zeige ich dir hier:

 

Wie du mit deinem Selbst und deinen Anteilen in Verbindung treten kannst

 

Meditation

Hast du schonmal meditiert?

Das war mein Einstieg in diese ganze Selbsterfahrungs-Reise.

Ich habe auf dem Jakobsweg einen indisch-stämmigen Yogi aus Australien kennen gelernt, der mich mit der AUM-Meditation in Berührung gebracht hat. Eine sehr kraftvolle Meditations-Art, die die Energie im Körper ordentlich zum Vibrieren bringt.

Kurz erklärt: A U & M sind die sogenannten Ur-Laute in der Natur. Das sind Laute, die wir ohne Zuhilfenahme der Zunge erzeugen können. Im Grunde geht es darum, diese Laute aus dem Bauch heraus bis in den Kopf hinaufsteigen zu lassen und somit die Energie im Körper in Bewegung zu bringen.

Informiere dich dazu gerne im Internet (oder lass mich in den Kommentaren wissen, ob ich näher darauf eingehen soll).

Jedenfalls hat diese Meditations-Art ganz schön was aufgewirbelt in meinem Innersten.

Es hat eine Tür zu meinem Unterbewusstsein geöffnet, in das ich bis heute immer wieder durch Meditation (und andere Tools und Methoden) eintauche.

Ich nutze heute selten die AUM-Meditation, sondern ich meditiere eher in absoluter Stille oder mit Musik.
Nichts destotrotz ist Meditation für mich das beste Tool, um wirklich in Achtsamkeit mit mir und meinen Gedanken in Verbindung zu treten.

Wann immer ich merke, dass ich unruhig werde, gönne ich mir eine kleine oder größere Auszeit mit mir und meinem Selbst.

Über Meditation habe ich meine erste außerkörperliche Erfahrung und die erste Begegnung mit meinem inneren Kind gehabt.

Das waren ganz spannende Erfahrungen, kann ich dir sagen.

 

ThetaHealing® und andere energetische Tools

Ich liebe Energiearbeit. Weil sie für mein Empfinden tiefer geht als reines Mentaltraining oder das Aufarbeiten von Emotionen. 

Eines der energetischen Tools meiner Wahl ist ThetaHealing®. Ich nutze das in Kombination mit Meditation und dem Frey Spiel® sehr gerne, vor allem, wenn es darum geht, all das aus dem Weg zu räumen, was das Innere Kind oder unsere Ahnen uns noch an alten Geschichten und Konditionierungen bereit halten. Mehr dazu kannst du gerne in meinem Blogartikel  Dekonditionierung & Energiebereinigung mit ThetaHealing® lesen.

Es gibt noch viele andere energetische Methoden, die ich kennen und schätzen gelernt habe. Die kombiniere ich sehr gerne mit dem Frey Spiel®.

 

Das Frey Spiel®

Eine der effektivsten Methoden, die im Grunde keine wirkliche Methode ist, sondern das Leben selbst und die auf gewisse Weise alle anderen Tools und Methoden miteinander vereinen kann, ist das Frey Spiel®. Diese Art der persönlichen Entwicklung nimmt sich allem voran das kindliche Spiel zum Vorbild, mit dem wir als Kinder unsere Umwelt erkundet haben und unsere Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickeln konnten. 

Mehr über das Frey Spiel® kannst du hier nachlesen: Spielerische Problem-Lösung mit dem Frey Spiel Coaching

Spielerisch kannst du dich mit deinem Inneren Kind verbinden, dich mit deinem Higher Self treffen, deinen Ahnen begegnen, dich in die kollektive Verbundenheit einklinken, deinen Köper, deinen Geist und deine Seele in Einklang bringen und Spiel für Spiel deine Vergangenheit im Hier und Jetzt in deine Zukunft wandeln. 

Ich liebe diese Art der Selbsterfahrung, weil sie uns auf jede Ebene unseres Bewusstseins und Unterbewusstseins bringen kann, auf denen wir all die Antworten finden auf die Fragen, die uns in diesem Leben begegnen. 

Im Spiel können wir jedem Anteil unseres Selbst begegnen, um ihn in das Gesamtbild einordnen und FÜR uns nutzen zu können. Wir können uns unserer „Schwächen“ bewusst werden, sie annehmen und sie mit unseren Stärken ausgleichen. So entsteht ein einzigartiges SELBST.

 

Ein bunter Mix für deine Selbsterfahrung

Um die bestmögliche Selbsterfahrung zu ermöglichen, habe ich all diese Methoden, Tools und Techniken zu einem bunten Mix in meinen Begleitungen zusammen gefasst, die ich individuell einsetze und weiter gebe. 

Wenn du also Lust bekommen hast, dich tiefer mit dir und den Anteilen deiner Selbst zu beschäftigen oder überhaupt mal damit anzufangen, dir auf anderen Ebenen und Bewusstseinsstufen zu begegnen, dann lade ich dich herzlich ein, dich von mir begleiten zu lassen. 

Das kannst du aktuell in zwei Schritten tun:

 

spielerische Selfconnection

In diesem 6wöchigen Mentoring führe ich dich an dein Inneres Kind, dein Higher Self und dein aktuelles Sein heran und beleuchte mit dir deine Vergangenheit, dein Hier und Jetzt und deine Zukunft. Außerdem gehen wir auf die Allianz aus Körper, Geist und Seele ein und ich begleite dich dabei, diese Anteile deiner Selbst tiefer kennen zu lernen und dich mit ihnen zu verbinden. So schaffst du eine tiefe Verbindung zu deinem Selbst und lernst, dich selbst zu fühlen, zu führen und deinen ganz eigenen Lebenssinn zu finden.

 

spielerische Transformation

Wenn du bereits (erste) Erfahrungen mit deinen Anteilen Inneres Kind, deinen Ahnen und all den anderen hast, aber noch nicht alles aus dem Weg hast räumen können, um das Potential deines Higher Self zu entfalten, dann ist dieses 9 Wochen Mentoring genau richtig für dich. Hier begleite ich dich dabei, zu werden, wer du wirklich sein möchtest, indem du all das aus dem Weg räumst, was dich ausbremst.

 

Sei neugierig und höre nicht auf, dich zu erforschen

Das Leben hält so viele Erfahrungen für uns bereit, wenn wir mutig sind, ab und zu unsere gewohnten Wege zu verlassen und unsere Gewohnheiten zu verändern. Unsere Seele strebt danach, zu wachsen und sich zu entfalten, unser Selbst hat den Sinn, sich durch all das auszudrücken, was uns an Talenten, Gaben, Wissen und Potentialen mitgegeben wurde. Und wenn du all die Anteile deiner Selbst mal vor dir ausbreitest und bewusst hinschaust mit der Absicht, das Beste aus allem für dich mitzunehmen, dann kannst du dich zu einem außergewöhnlichen Menschen entfalten. 

Also sei neugierig, wie ein Kind und erforsche all die Wunder, die sich dir noch nicht offenbart haben. 

Du findest sie in allem – oder in gar nichts. So hat es schon Albert Einstein gesagt: “Es gibt zwei Arten das Leben zu sehen: Entweder man glaubt nicht, dass es Wunder gäbe, oder man glaubt, dass alles ein Wunder sei.”

Auf welche Art möchtest DU das Leben betrachten und bist du bereit, die Freude am Sein zu erleben? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen, ich freue mich auf dein Feedback. 

 

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